Architektur & Handwerk

Brücken in Lingenau

Negrellibrücke
Als gegen Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Fuhrwerke auch im Bregenzerwald auftauchten, genügten die Saumpfade nicht mehr. Erst einige Jahrzehnte später 1833 konstruierte der junge Ingenieur Alois Negrelli, späterer Planer des Suezkanales, eine gedeckte Holzbrücke als dreifaches Hängesprengwerk mit beidseitigen großen Öffnungen in der Mitte.

-Drahtsteg
Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts war der Drahtsteg die einzige Verbindung zwischen Lingenau und Egg. Bis dahin wurde eine einfache Holzbrücke im Jahr 1901 errichtet. Die Hängebrücke in der heutigen Form aus Drahtseilen hängt 15 Meter über dem Wasserspiegel der Subersach und weist eine Länge von 57 Metern auf.

– Hochbrücke
– Gschwendtobelbrücke

St. Anna Kapelle

Der Bau der Kapelle an der ersten Weggabelung in Lingenau fällt genau in jene Zeit, als die Bregenzerwälder Barockbaumeister ihre größten Werke im Bodenseeraum schufen. Die Form eines griechischen Kreuzes setzt sich vom Grundriss über den Dachstuhl bis zum Türmchen fort. Auch der Innenraum ist in reinstem Barockstil gehalten, die Altarbilder und das Deckengemälde des Schrunser Künstlers Honold stammen aus der Renovierung 1968 und fügen sich harmonisch ins Gesamtbild.

Kirche

Die 1866 abgebrannte ursprünglich gotische Kirche aus dem Ende des 15. Jahrhunderts wurde in der Zeit von 1868 bis 1871 in neuromanischen Formen vom Tiroler Architekten Anton Geppert neu erbaut. 1963 wurde die Kirche nach Plänen des Vorarlberger Architekten Dipl.-Ing. Norbert Ender neu gestaltet. Nach ca. 40 Jahren wurde eine neuerliche Renovierung notwendig. Bei einem Architektenwettbewerb wurde das Projekt der Architektengemeinschaft DI Ernst Beneder und DI Dr. Anja Fischer auf den ersten Platz gereiht. Führungen können bei der Pfarre Lingenau T +43 (0)5513 61 22 gebucht werden.

Umgang Bregenzerwald

Das Umgang-Set ist im Tourismusbüro erhältlich.

Folder-Set (alle 12 Rundgänge) € 5,00
Buch inkl. Folderset € 29,00